Fliegerferien in der Pesion Hatzis

17.06.2015

Ei der Daus. Frau schenkt Mann fliegerferien. Ha! Jaja, alle nur eifersüchtig!

Mit grosser Freude packten wir also in unser Auto…

  • Einen Haifisch – Wie könnte ich ohne.
  • Eine Baghira – Ja, die wollte ich schon das Wochende zuvor am Gnipen fliegen.
  • Eine Solution – Wo sie doch so schön geworden ist.
  • Eine Lunak – Weil sie fertig ist und bestimmt so richtig starken Hatzner Aufwind gebrauchen kann.
  • Eine ASW 24 – Man weiss ja nie.
  • Einen Easyglider – Zusammen mit meiner zweit-Steuerung das ideale Sportgerät für angehende Pilotinnen.

…und fuhren in Richtung Südtirol.

Nach entspannter Fahrt bei brütender Hitze kamen wir am Donnerstag gegen 17 Uhr in der Pension Hatzis bei Lajen an. Nachdem uns Markus unser Zimmer und den Hangar gezeigt hatte, packten wir sogleich unsere Flieger und warfen sie in die zuverlässige Nachmittagsthermik. Zusammen mit den weiteren Pensions- und Tagesgästen flog es noch stundenlang, bis wir schliesslich doch Hunger bekamen und wir uns von der Wiese auf die Terasse der Pension bequemten.

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Nebst ausgedehnten Haifischflügen von Mann absolvierte auch Frau wieder einige Angewöhnungsflüge am Doppelsteuer. Im zweiten Bild gut zu sehen, das einzige Stammgewächs vom Typ “Springbaum” (arbor salientes) auf der Wiese.

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Zum Beweis, dass wir ganz Vorbildlich waren: Für fliegendes Personal gibts nur Wasser:

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Auch grössere Geschütze kann man beim Hatzis durchaus fliegen. Ich verstehe jeden, der eine Elektro-Rückkehrhilfe eingebaut hat. Wenns nicht trägt sind, je nach Flieger, eine oder zwei Kurven drin. Weiter unten im Tal zu landen wird aber sehr,sehr schweirig. Mit meinen reinen Seglern musste ich mich immer wieder etwas überwinden wenn nicht gerade alle anderen super am Steigen waren.

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Nachdem es am Freitag im Verlaufe des Tages “immer besser” ging, kam der Momment der Wahrheit für die Baghira (oder mich). Noch schnell die Bremsen etwas anders einstellen…

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…und dann sind mir die Ausreden ausgegangen. Also: Luftanhalten, hoffen, dass das Kind fliegt, dass ich genug schnell an die Knüppel komme und dann …schmeissen.

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Und wie es flog! Es war ein leichtes im Aufwind Höhe zu machen und diese in schnellen Überflügen, Rollen, Loops und Lazy Eights wieder zu verfliegen. Meisst reichte ein ausgedehnter Kreis weiter im Tal draussen um wieder auf die zwei- bis dreihundert Meter Ausgangshöhe zu gelangen.

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Nach dem ersten Flug war das Eis gebrochen und das Knieflattern verflogen. Auf den nächsten Aufwind warten und den Panther wieder Auswerfen.

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Die imposanten Cumuli, die sich den ganz Tag über bildeten, zogen immer schön brav nach Nordosten ab und bescherten etwas Hintergrundmalerei zur Landschaft.

Dann wieder Haifisch… es war einfach grandios. Den Haifisch hätte ich übrigens gleich mehrmals verkaufen können. In seinen Eigenschaften “der geht immer” und “der fliegt gut” bekam er viel Aufmerksamkeit. Wenn er den F5J Fliegern davon schwebte um dann wie ein kleiner F3B Flieger der auch mal gross ein möchte herunter zu stürzen und 10 grosse Loopings aneinander reihte bevor er die restliche Fahrt wieder in Höhe umwandelte, dann war das staunen doch recht schön. Ob das ein Höllein-Flieger sei? Nein eine Eigentkonstruktion. Ob ich mir schon mal Gedanken gemacht hätte Pläne zu veröffentlich? Ja, die sind seit über zehn Jahren online. Ich müsse aufpassen, dass mich der Höllein nicht als Kopierer betitle. Nein, damals war noch Höllein = Libelle. Den Haifisch hat er mir erst später abgekupfert ;) usw. Der Haifisch wurde fast ein bisschen rot vor Stolz ;) Auf jeden Fall wurden mir Fotos versprochen – ich bin gespannt ob da was kommt.

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Schliesslich wurde es am späteren Abend unter den dichter und bedrohlicher werdenden Wolken dann doch zunehmend dunkel und düster. Die Sonne zeigte sich nur noch zwischendurch aber der Wind stand mehr denn je mit einer satten Brise am Hang, so, dass Frau und ihr verbündeter Modellflugkollege aus dem Südtirol den Mann zu nötigen begannen, nun doch noch die Lunak einzufliegen. Zwei Erstflüge an einem Tag? Mann muss es ja nicht herusfordern! Mit ansteckender Selbstsicherheit verkündete der besagte Südtiroler schliesslich, also er wolle auch nochmal mit seinem Akro-Töff fliegen. Das war natürlich Wasser auf Frau’s Mühlen. Na gut, zwei gegen einen. Ich liess mich breitschlagen und begann mit tatkräftiger Unterstützung in Form von Bauteil-Botengängen (die Hälfte vom Flieger lag noch im Zimmer) die Lunak klar zu machen.

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Alles passte rein und war drin. Und zum zweiten mal an diesem Tag waren die Knie mit der Einschätzung des Kopfes, dass es jetzt keine Ausrede mehr gäbe, nicht einverstanden.

Wetter: Checked:

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Noch schnell Vroni und den Flieger Fotografieren, bevor alles Kleinholz ist oder die Barbe die ganze Kanzel verkotzt hat.

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Der werte Kollege meint es ernst, spickt seine Maschine in die Luft und beginnt rumzuheizen.

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Hmmm. Der Schwerpunkt nach Plan stimmt auch, soweit der Flieger nicht vom Wind in der Lage gehalten wird. Na dann…

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Und sie flog. Nach einem guten Stück hangabwärts Fahrt aufholen greift ihr der Wind unter die Flügel und wirft sie im Minutenbruchteilen an die Sichtgrenze hoch. Langsamflug: Checked; Brakes: Checked. Der Schwerpunkt schien noch ein gutes Stück nach hinten zu gehören und zu den Störklpappen ein Schuss Höhe gemischt, aber sonst flog das Kind sehr gut.

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Na dann konnte es losgehen! Rollen, Loopings, Lazy Eights, was das Herz begehrte. Da das Wetter immer düsterer Wurde, blieb es aber nur bei einem vergleichsweise kurzen Flug, bevor ich mich um eine Landung zu bemühen begann. Und das war bei dem starken und böigen (Auf-) Wind tatsächlich eine Bemühseligkeit. Nach dem dritten Anflug mit viel Speed weit unter Augenhöhe schräg am Hang hoch knallte es und der Bock stand im Gras. Sanft war das nicht und ich sah mich schon die Einzelteile einsammeln. Aber zum Glück war der Flieger ganz. Jetzt hatte ich mir ein Bier verdient!

Leider waren die folgenden zwei Tage abwechselnd und in Kombination von Fallwind, Windstille und Regen geprägt. Dazwischen konnten wir aber wenigstens unsere Flugschule etwas weiter betreiben und Frau machte Ihre erste Landung. Und was für eine! Schön den Hang hoch ausgehungert, bis sich der Flieger sanft in der Mitte der Wiese ins Gras setzte.

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Auch die Hoffnung, dass wir am Morgen vor unserer Abreise noch etwas fliegen konnte hat sich leider nicht erfüllt. Es bleiben aber die zwei Tage am Anfang, wo wir uns austoben konnten, so, dass es sich wie eine halbe Woche anfühlte.

Ja, und auch den sanften Druck von Frau jetzt doch noch die Lunak zu fliegen sehe ich inzwischen in einem anderen Licht ;)

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Männerweekend, der Sonntag

16.06.2015

Nachdem wir am Samstag wieder vom Gnippen abgestiegen waren und uns beim Büssli auf halber Höhe nochmals der Abendthermik hingegeben hatten, suchten wir in Arth ein Rössli. Und wir fanden auch eins. Pünktlich zum Betreten des Lokals hatte es dann endlich auch zu gewittern begonnen. Und wie! Das eingehende Meteo-Briefing beim Essen, unterstützt von unseren tragbaren Fernsprechaparaten, ergab, dass wir uns als flugtechnisch sicherste Variante, bei nach wie vor anhaltendem Nord-Nord-Ost Wind, wieder mal um das Eggli kümmern wollten. Noch am selben Abend haben wir uns zwecks Flugzeitoptimierung für den, ab dem Nachmittag gewitterhaft vorhergesagten, Sonntag nach Egg verschoben.

An besagtem Morgen sind wir dann, früher als am Tag zuvor, noch in einigermassen erträglicher Hitze, die gut 45 Minuten zum Startplatz gegangen. Die Aussicht über die Zürcher Seen war uns wie immer eine wunderbare Kulisse um auch diesen Tag fliegend zu verbringen. Die Bedingungen waren nicht mehr ganz so toll wie am Gnipen, aber Spass machte es allemal.

Üblicherweise ist es ja so gartet, dass sich die Modellfliger an die Milane, Bussarde, Steinadler, Lämmergeier oder Pteranodone halten. Ganz im Vertrauen, dass diese nicht ganz so dämlich sind, wie ihre grossen weissen (oder farbigen) Brüder, die immer neben der Thermik kreisen und nicht mal mit den Flügeln schlagen können. An diesem Tag war es mal anders. Ich war mit meinem Haifisch mit knapper Überhöhung am rumackern um endlich wieder etwas Höhe zu machen, als sich ein Milan auf selber Höhe in das gekurble über dem Wald einklinkte. Obwohl ich ihm davon abriet, dem grossen gelb-blauen Vogel nachzufliegen, ignoriert er meine Worte und begann absolut synchron mit meinem Haifisch die schwache Thermik auszunützen.  Ich wechselte die Drehrichtung: Milan wechselte in Formation mit. Ich wechselte erneut: Der Flügelmann flogte in Formation. Hat er sich etwa in den gelben Vogel verknallt? Eins merkte ich dabei aber: Der Haifisch kann langsamer fliegen als so ein Vogel vom Typ Milan. Bei ganz langsamen Kurven musste er ausholen und etwas Zusatzstrecke machen um nicht das Federnkräuseln zu kriegen. Wunderbar. Majestätisch. Efüllend. Dieser Momment. Sturzi war zum Glück gerade am Boden (also, das war er ja eigentlich die ganze Zeit. Ich meine: Er flog gerade nicht. Ja, also eigentlich: Sein Modell flog gerade nicht. Ist es jetzt klar?) und griff sich seine Kamera um diesen eindrücklichen Momment fest zu halten:

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Vermutlich hat er mit der Zeit gemerkt, dass da zwischen den Beiden nix werden konnte, und er ist weiter gezogen. Bye Bye, machs gut und danke für diesen kurzen Momment der Verbundenheit :)

Leider habe ich dann bei einer Landung im Tobel das eine Querruderservogetriebe überlastet (ja, diese Grauper 1081 sind schon etwas gar filigran für den Haifisch), so dass danach für mich vorerst Schluss war.

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Immerhin hatte ich dann Zeit Sturzis Flieger ausgiebig zu Fotografieren.

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Apropos Pteranodon: Der war auch dabei:

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Oder ist es ein Velociraptorbaby? Naja, vielleicht doch einfach ein frisch geschlüpftes Küken.

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Vroni nimmt Platz

10.06.2015

Anstatt Blei kann man ja eigentlich auch Plastik in den Flieger packen. Viel teurer als Blei war die Barbe auch nicht, und so kam es, dass die schlanke Puppe meine JR Lunak fliegen soll. Damit sie auch genügend Halt findet bekam sie ein Bauchnabelpiercing mit einem Linsenkopf an einer M3 Schraube:

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Ich hoffe die Stögelischuhe stören in den Pedalen nicht und ich freue mich auf die Frisur nach einem vollen Akro-Programm ;)

Am Flieger habe ich die passende Öffnnung “gebohrt” und eine Holzeinschlagmutter eingeklebt. Vroni kann damit am Holzsteg festgeschraubt werden.

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Leider kam ich mit dem Minidrill nicht mehr im passenden Winkel an den Steg heran, weshalb ich das Loch mit dem rohen Bohrer von Hand “gedrillt” habe. Angefangen mit dem 2mm Bohrer in Halbmillimeterschnitten bis zum 4.5er. Die Geduld war da. Im Radio kam gerade Sounds um die Stunde etwas zu erleichtern und die Schmerzen etwas zu lindern. Steter Tropfen höhlt den Stein und ständiges Drillen bohrt das passende Loch. Jetzt habe ich an den Zeigefingern und Daumen je eine schöne Blase aber dafür das passende Gegenstück für Vronis Piercing.

Vorne im Rumpf ist übrigens das Trimblei zu sehen. Ich habe geschätzte 70g Taucher-Bleischrot mit Harz, Thixo und wenig Glasfaserschnitzeln gemischt und die Pampe vorne in die Nase gestopft. Damit sollte ich den Schwerpunkt mit ein paar wenigen 5 oder 10 Gramm Plättchen passend einstellen können.

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Männer Weekend, der Samstag

09.06.2015

Es war wieder mal so weit. Der Meteorologe hat nach einer Woche strahlendem Sonnenschein ein “eher” besch..eidenes Wochende mit viel Regenschein angesagt. Perfekt, für ein Fliegerwochende. Wenn man die Aussagen eben jener Anstalt in den letzten drei Monaten zu deuten gelernt hat, müsste es eigentlich strahlend und bestes Flugwetter werden. (Edit: Ich habe gerade gelernt, dass die Schweizerische Meteorologische Anstalt jetzt keine Anstalt mehr ist, sondern ein Amt.)

Spass bei Seite. Wir hatten uns natürlich etwas anderes erhoft. Aufgrund der Vorhersagen liessen wir alle grossen Pläne und viele Autokilometer fallen und beschlossen am Samstag, dem besseren der beiden Tage, mal den Gnipen zu besuchen. Der stand schon länger auf der TODO Liste und der Wind würde nach ebenjener Prognose passen.

Nach der wunderschönen und gemütlichen Anfahrt  im Büssli über den Sattel und durch 95% aller weltweit existierenden Altmatten konnten wir auf 1000 Metern Höhe parkieren und in der brütenden Mittagshitze die Restlichen 500m Aufstieg in Agriff nehmen. Unsere Vorbereitung war genau so bescheiden wie die Vorghersagequalität der Meteorologen. Entsprechend hatten wir weder eine Ahnung wie weit und wie lange der Aufstieg gehen würde noch wos den lang gehen würde. Nun gut, eine Bergspitze kann man schlecht verfehlen. So lange es noch nach oben geht, ist man noch nicht am Ziel. Nach diesem Motto erreichten wir nach knapp anderthalb Stunden schweissgebadet die grüne Wiese.

Der Ausblick und das Flugfeld machte aber alle Mühen wett.

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Ganz alleine waren wir nicht. Ein weiterer Modellflieger und ein Gleitschirmflieger, sowie, im Laufe des Tages, zwei dutzend Wanderer teilten unsere Pläne.

Schnell waren die ersten Modelle zusammengesteckt und in die warme Luft geworfen. Der Wind blies sanft von Norden her über die lange, gewölbte Graskuppe, so, dass wir mit wenig Mühe immer wieder einen Hangwind unterstützten Bart fanden, der uns die Möglichkeit gab unsere Holz- und Kunstoffvögel gekonnt neben dem Aufwind kreisen zu lassen.

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Mussten wir zu Beginn immer mal wieder etwas suchen, wurde das Wetter im Laufe der Zeit immer Dubelisicherer, so, dass der werte Modellbaukollege, der bei unserer Ankuft mit seinem Hangflitzer immer wieder auf bessere Aufwinde warten musste, besser noch etwas geblieben wäre.

Da von den angekündigten Gewittern weit und breit noch nichts zu sehen war (wie sich Sturzi immer wieder bei mir versicherte) haben wir schliesslich noch die altehrwürdige Libelle zusammengeschraubt und Gnipenluft schnuppern Lassen.

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Wie es schien haben auch die “Richtigen” im Verlauf des Tages gemerkt wie der Wetterbericht zu verstehen ist, und, dass der Gnipen heute trägt. Zu unserem Erstaunen sind gegen 5 Uhr Nachmittags immer mehr Schleppzüge angekommen und haben in die von uns vorgegebene Richtung in den Bart eingekreist.

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Irgendwann waren wir dann mit Glückshormonen gesättigt und haben doch den Abstieg unter die Sohlen genommen. Nach 5 Stunden in der prallen Sonne sind die selben 500 Höhenmeter wieder runter genau so anstrengend wie hoch. Jänu.

Und weils dann unten immer noch nicht gehagelt und gewittert hat, haben wir die Flieger wieder zusammengebaut, auf der Frisch gemähmten Wiese vom Typ “wenn ich gross bin werd’ ich ein Golfrasen” das Spicki-Set ausgerollt und sind in die hereinbrechende Finsternis geflogen. Und wie das noch ging! Obwohl die untergehende Sonne längst hinter 8/8 CU/TCU/CB Bewölkung verschwunden war, hatten wir durchaus noch Aufwinde und viele Nullschieber, so, dass der Haifisch die längste Zeit zwischen 80 und 100 Metern Spickhöhe herumgondeln konnte.

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Nachdem wir dem freundlichen Bauern und seinem interessierten Sohn die Flieger und Fliegerei erklärt hatten, brachen wir, zusätzlich erfüllt mit dem Gefühl dem Modellflug ein weiteres Opfer zugeführt zu haben, in eine Beiz auf. Nennen wir sie Rössli.

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Im Haus und ums Haus und ums Haus herum

17.05.2015

150m vorm Haus… :) yeah \m/

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Spicken macht Spass. 80 Meter Höhe so ganz ohne Motor mit einem 770g Flieger nehm ich gerne. Auch wenn das Wetter zwar schön, aber im Mommen thermisch recht lau ist.
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Allerdings ist mir völlig klar wesshalb es bei STS 46 zum Genusch beim Abrollen der 20 km Kabel kam. Ich erinnere mich zu gerne an die DRS1 SRF1 Sendung “Kaktus” (die Sendung mit dem Rüssel im Gesicht), vermutlich etwa im Sommer 1992: “I wett es Jojo mit ere 10… nei 20km länge Schnuer”… Sorry, Insider. Leider habe ich keinen Mitschnitt dieser Sendung zur akustische Erleuchtung Unwissender gefunden. Update vom 6.12.2016: Hier ist er:

Allerdings reicht es eigentlich auch sich vor 20 Jahren etwas mit Tethering (nein, nicht das, was Du NATELHandy-Addict meinst) bzw. Fesselsateliten auseinander gesetzt zu haben um das zu verstehen. Tant pis, wers nicht gehört hat horcht der falschen Frequenz, ist zu jung oder ist, alternativ, selber Schuld.

Der langen Rede kurzer Sinn: Es gibt die Möglichkeit sich ungeheuer lange mit dem entwirren verknoteter Hochstartseile zu beschäftigen. (Im Bild unten: unverknotet)
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Das Spicki-Set von Seta-Tech macht auf jeden Fall Freude, auch ohne Claude Nicollier zu sein. Es ist ganz einfach: Im Prinzip tauscht tauscht man Rückenschmerzen vom Werfen gegen Strecken-Kilometer beim Seil holen :D

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Ob’s gleich mal um die Ecke geht?

10.05.2015

Ja.

Naja. Ohne Elektrothermik fehlen einfach immer die untersten 20m…

Aber mit machts Spass :)

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Es Klimaktiert

06.05.2015

Die Flächen sind jetzt rohgebaut. Es fehlt noch ein wenig Kabelsalat, Randbogen, etwas Servos und die Verpackung.

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Ja, wie verpack’ ich den die eigentlich? Orange-Schwarz? Gelb-irgendwas? Und kann man ich eigentlich bei so einen Flügel ohne Stringer auf den Rippen die Folie mitten drin wechseln?

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Orca eX vs. Climaxx Evo Elektro

23.04.2015

Ein spannender Elektroflieger sollte den Fuhr Flugpark für 2015 ergänzen. Nach langem suchen, evaluieren und hin und her habe ich im Dezember mit Aer-O-Tec kontakt aufgenommen um eine Orca eX für die Saison 2015 zu bestellen. Die wochen- bis monatelangen Wartezeiten auf Antworten gipfelten schliesslich anfang Februar in einer Bestellung des aktuellen 2015er Designs (weil das nicht Monate dauern sollte). Leider ist bis heute nix geschehen. Daher habe ich mir letzten Sonntag eine Climaxx Evo Elektro beim Höllischen Himmlein bestellt. Am Dienstag wurde sie verschickt und sollte morgen eintreffen…

Ich freu mich nach vielen Jahren wieder einmal einen Holzbausatz zusammen zu kleben :)

Bild: Stefan Höllein, https://plus.google.com/photos/117494040189474611953/albums/5495971744409587281

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Damit ich den Link nicht vergesse…

17.04.2015

…da macht einer wunderschöne Fotos:


Bilder: Tobias Barth, https://www.flickr.com/photos/111490865@N05/

Da werd ich glatt neidisch auf Sturzis Mosquito Rumpf.

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Die neuen sind da…

14.04.2015

Als das wären:

  • ASW 15
  • Pik 20
  • und eine Glasflügel Mosquito für Sturzi

Steinhardt Rümpfe

Bild © by Marcel Sturzenegger, http://www.oszillator.ch/

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Geschlüpft

24.03.2015

So sieht er aus:

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Das war der Plan:

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Auch die Flügel erhalten noch den letzten orangen Spritzer

22.03.2015

Wenn nur nicht immer das Warten vor dem Auspacken wäre…

Unten gibts einen Satz rote orange Ohren und einen orangen Streifen ab dem inneren Ende des Querruders nach aussen. Oben wirds so.

Hoffen wir mal, dass nirgends Farbe unter die Abdeckung gelaufen ist oder Sprühnebel durch irgend ein nicht abgeklebtess Loch gestoben ist.

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Jetzt noch Klarlack drüber

15.03.2015

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Baghira, oder so

Aus Sturzis Flotte zu mir gewandert. Was es genau ist, woher es kommt, wissen wir nicht. Aber es gefällt ihr, hat sie gesagt ;)

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Solution: Orange Nase

13.03.2015

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Die Libelle kriegt klarlack auf den Bauch

08.03.2015

Damit die rote Farbe hoffenltich nicht bei der ersten Landung über dan Ganzen Rumpf verschmiert wird.

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Solution Farbschema

23.02.2015

An einem Bild eines komplett weissen Solution mal ein bisschen rumgepinselt. So könnte er aussehen:

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(Originalbild: UlrichHorn-8, http://wiki.rc-network.de/index.php/Datei:Solution1_b.jpg )

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Ein Stück Modellfluggeschichte an der Lunak

13.02.2015

Eine zwanzig jährige Rudergabel an der Lunak. Sie hat zuvor am Airfisch von Sturzi Dienst getan, welcher ca. 1996 im Wallis feierlich verbrannt wurde. Die blaue Farbe ist das unverkennbare Merkmal :)

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Die Lunak wird langsam…

07.02.2015

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Die Libelle braucht doch Servos in der Fläche

31.01.2015

Die Anlenkung mit Litzen und zentralem Servo im Rumpf ist nicht nur mühsam, sie ist auch den Kräften für die Silikon Scharniere nicht gewachsen.

Wa tut mann, wenn da keine Kabelkanäle in den Flächen sind? 0.5mm Kupferlackdraht passt wunderbahr durch das 1.5mm Röhrchen in dem die Litze mal lag.
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Computer Fliegerei

14.01.2015

Schon cool was man inzwischen kann. Wenn mans dann wirklich könnte. Aber es sieht schon cool aus B-)

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Roter Libellenbauch

13.07.2014

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HB-GORP wird neu Immatrikuliert

03.07.2014

Die ASW-24 wurde vom Vorbesitzer etwas seltsam Immatrikuliert und erhielt nun was passenderes.

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Mal wieder in den Bergen

07.06.2014

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Lonesome Cowboys

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