Delphin

15.06.2005

Nachdem mein alter HLG endgültig den Dienst qutierte, wurde es Zeit einen Nachfolger zu bauen. Eine Marktstudie förderte nicht das zu Tage was ich suchte oder bezahlen konnte. Also war wiedermal selbstbau angesagt…

Das Konzept entwickelte sich in Richtung einfache Bauweise in Holz, Steuerung über alle drei Achsen, etwas grösser und schwerer als ein standard HLG, einfache V-Form mit Kreuzleitwerk im Haifisch Stil. Damit das ganze noch schneller ging, legte ich die Flügelgeometrie so fest, dass ich die Musterrippen vom Haifisch benutzen konnte. Das Profil war damit auch klar: SD 7037.

14.7.2004: Geschaft. der neue Flieger ist fertig! Alles eingebaut und angelekt steht er mit 515g bei 1m63cm Spannweite zum Erstflug bereit. Fotots vom fertigen Flieger folgen ASAP (beim fertig-Bau hatte ich leider keine Digicam mehr zur Verfügung.).

November 2004: Nun, Mitte November hat er den Erstflug natürlich schon lange hinter sich. Leider auch wieder ohne Digicam. Doch nun, seit etwa einem Monat besitze ich endlich so ein Ding und habe tatsächlich bei der letzten Flugi-Session ein paar, wenige Fotos gemacht (bzw. Sturzi, mein Flieger Kumpan :).

Um es gleich vorne weg zu nehmen: Der Erstflug geschah auf dem Rellerli im Berner Oberland bei einem Sauwind. Und wieder – es stimmte auf Anhieb einfach alles. Ich konnte mich – mit etwas weichen Erstflug-Knien – richtig austoben und ich wusste kaum wie runter kommen… Nur gut, dass ich die Bremsen dieses Mal programmiert hatte und es hinter dem Hügel ein so tolles Lee-Gebiet hatte um in Sekunden x-10 Meter Höhe zum Landen zu abzubauen.

Weiter Details und Pläne folgen!

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Baufotos

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Haifisch Fliegen

08.06.2004

Einfliegen

Wir schreiben das Jahr 2002. Pünktlich zum drei-Tägigen Modellflug Urlaub mit und bei Sturzi war der “Haifisch” fertig. Von Sturzi bekam er auch seinen Namen: Kommentar bei der Begrüssung am Bahnhof St.Gallen: “Das Leitwerk sieht ja aus wie ‘ne Haifischflosse!”.

Am Abend wechselte ich noch die schwergängigen 1.5 mm Stahl-Rudergestänge gegen teflon Bowdenzüge aus und stelle die EWD mit Sturzi’s Waage auf 1.5 °. Am nächsten Morgen war es dann soweit. Wir packten den Haifisch, zusammen mit vielen anderen Modellen von Sturzi, ins Auto und fuhren durch die halbtrockene, von Wolken bedeckte Landschaft. Auf dem “Testgelände” angekommen, steckte ich den Haifisch zusammen. Rudercheck, Schwerpunktcheck und jetzt gabs eigentlich keine Ausrede mehr. Das ebene Feld schien genügend gross für den ersten Gleitflug. Ich nahm ein paar Schritte und warf ihn mit weng Kraft horizontal in sein Element.

Was dann folgte war einfach beeindruckend. Sanft stieg er auf etwa drei Meter und dann begann er zu gleiten und gleiten und gleiten… das kurz gemähte Feld war schon lange zu Ende als er endlich wieder den Boden berührte. Die Freude war gross!

Alles stimmte, der Schwerpunkt, die EWD. Keine Trimmung notwendig – es flog einfach! Grund genug um sogleich die sieben Sachen zu Packen und den Hügel nebenan zu erklimmen. Termik und Wind hatte es keinen. Wir warfen trotzdem Sturzis HLG und den Haifisch immer wieder und kundeten die Landschaft rund herum aus. Mit einem mittleren Wurf kam ich auf etwa fünf Meter und damit konnte man knapp eine Minute Gleiten und erstaunlich grosse Distanzen zurücklegen. Der Entwurf war also ein Erfolg auf der ganzen Linie und am nächsten Tag sollte es an einen richtigen Hang geghen.

Hangtaufe am Eggli (Fänerenspitz)

Aufgrund der bescheidenen Wind- und Wetterlage suchten wir uns das Eggli über der Appenzell’schen Hauptstadt aus. Die Infrastruktur ist toll: Ein fliegerfreundliches Restaurant mit Parkplatz erwartete uns. Vor dem Restaurant tummeln sich an schönen Wochenenden viele Modellflieger. Aufgrund des durchzogenen Wetters hatten wir jedoch den Berg praktisch für uns alleine. Wir nahmen noch ein paar hundert Meter Aufstieg auf uns, und fanden schliesslich eine herrliche Kante. Zuerst warf Sturzi seinen “Thermik Anker” aus: Eine Hoellein Libelle. Wie erwähnt waren die Bedingungen nur mässig und die Flugzeiten lagen im Schnitt um eine Minute. Kein Grund nicht mit dem Haifisch zu starten. Nach ein paar HLG artigen Rundflügen schaften wir es ab und zu länger oben zu bleiben und es kamen sogar einigen Halbstüder zustande. Das Konzept bewährte sich weiter.

Am zweiten Tag auf dem Eggli waren schon mehr Modellflieger vertreten. Wir konnten uns jedoch ohnen Probleme über die Frequenzen einigen. Auch die Bedingungen waren jetzt besser. Trotz dicken Wolken gabs die Situation, dass der Haifisch nur noch mit ragen Kunstflug- und Highspeed- Manövern runterzukriegen war. Da rächte es sich, dass ich die Bremsen (Querruder Hochstellen) noch nicht programmiert hatte (immer diese Programmiererei…).

Nun konnte ich auch die Flugeigenschaften etwas genauer erforschen. Die Gleitleistungen sind phänomenal. Mit einiger Tieftrimmung werden die Flugeigenschaften ausgewogener und die Gleitlzahl scheint wirklich an die berechneten 20 heranzukommen! Man kann trotz des geringen Gewichts von nur 800 Gramm extrem grosse Gebiete absuchen und muss die Rüfahrkarte nich riskieren. Auch die Landungen sind kein Problem. Mit etwas Überfahrt und sehr guter Gleitzahl leicht unter Augenhöhe anfliegen, und dann quer am Hang entlang hochziehen bis die Fahrt 10 Zeintimeter über dem Boden raus ist und er sanft ins Gras sitzt. So sind genaue Beifusslandungen kein Problem.

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Haifisch – die Idee

27.03.2004

Ausflug auf den Etzel

Es passierte an einem jener wundervollen Tagen, wie man sie sich nur wünschen kann. Es war Ende Frühling, ich war in Rapperswil und hatte nichts zum Fliegen bei mir. Die Sonne brannte in die Landschaft, eine leichte Brise zog um die Häuser und rund um den See warfen sich Hügel und Berge auf. Wer hier nichts zum oben bleiben finden würde durfte sich wahrhaftig ein Künstler nennen!

Mit dem Velo erklomm ich den am verlockendsten aussehenden Hügel, nachdem ich den Weg dorthin auf der Karte ausgemacht habe. Das entpuppte sich jedoch etwas unerwartet als mittlere Hochleistung. Ich fuhr von Rappi (400 müm) über den Seedamm nach Pfäffikon (SZ) und von dort auf den St. Meinradpass (950 müm). Mittelmässig erschöpft erschien ich vor dem Restaurant auf der Passhöhe – geschlossen! Wie eine 30 Tonnen Dampflokomotive schnaubend vor Anstrengung und Wut stieg ich wieder auf meinen Drahtesel um die letzten paar Kilometer bis zu der, vom See aus ausgemachten, Segelflugstelle (1200 müm) hin zurückzulegen.

Was mich dort erwartete entschädigte mich jedoch für alle Mühen. In drei der vier möglichen Windrichtugen müsste es gut fliegbar sein, und diese Aussicht! Das Bild einer neuen Segler-Konstruktion wurde immer klarer und tummelte sich schon vor meinen geistigen Auge und dem überwältigenden Panorama.

Nach ein-einviertel Stunden Bergfahrt brauchte ich für den Retourweg nach Pfäffikon 14 Minuten :) Damit war das Erlebniss für diesen Tag erledigt. Die Pläne konkretisierten sich in der folgenden Nacht: Spannweite so um die zwei Meter, zerlegbare Flächen, vorerst nur einen Segler Rumpf, um alle drei Achsen steuerbar und eine F3J-artige Auslegung die aber auch bei Wind noch genügend marschieren sollte. Selbstverständlich in Voll-Holz-Bauweise. Holz müsste ich noch genug an Lager haben, und das Material für die Steckung könnte ich am nächsten Tag vor meiner Heimfahrt bei Kö in Zurich kaufen. So sah mein Plan aus.

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Konstruktion und Bau des Haifischs

26.03.2004

Konstruktion

Nachdem ich nun fürs Bau-Wochenende gerüstet war, begann ich Zuhause sofort mit Zeichnen und Konstruieren. Das SD-7037 als Flügelprofil war mir schon früher aufgrund seiner geringen krittischen RE-Zahl und der guten allround Eigenschaften ins Auge gestochen. Der Flügel sollte relativ gestreckt ausfallen, damit sich eine akzeptable Flächenbelastung ergibt (nicht so ein Kein-Wind-Thermik-Schleicher). Noch am selben Tag war die Konstruktion fertig und die Rippensätze hergestellt. Die Masse, optimiert auf maximale Brettchenausnutzung, ergaben vier Flächenteile à 50 cm länge (das nächste Mal nehm ich 48 oder 49.5 cm…). Die beiden Flächenhälften sollten seitlich am Rumpf zu liegen kommen, also angesteckt und nicht etwa aufgeschraubt oä. werden. Dies vereinfacht die Konstruktion und Befestigung, und verbessert die Aerodynamik. Ausserdem habe ich noch nie so einen Flieger gehabt (der Reiz des Neuen… :-) Also kommt zu dem zwei-Meter Hauptflügel noch ca. 5cm Rumpf und zwei mal 6 cm Randbogen hinzu. So kommt der Haifisch schliesslich auf die 222 cm Spannweite, die er heute misst.

Leitwerk

Das Leitwerk hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht definitiv geplant. Ich konnte mich noch nicht für eine Bauweise entscheiden. Für ein V-Leitwerk sprach die geringere Transportschaden-Anfälligkeit, jedoch habe ich schon mehrere solche gebaut. Auch Aerodynamisch hat es nicht nur Vorteile. Ein T-Leitwerk mit abnehmbarem Höhenleitwerk wäre ebenfalls günstig für den Transport, aber auch hier habe ich schon mehrere davon. Es lässt zudem zusätzliches Gewicht am Heck vermuten, welches ich bei einem reinen Segler nicht einfach mit dem Antriebsakku ausgleichen kann. Das normale Kreuzleitwerk hat ebenfalls einige Nachteile. Zum Beispiel die höhere Transportgefahr und die Konstruktion der “Kreuzungsstelle” zwischen Höhen und Seitenruder. Allerdings habe ich seit dem Ableben des Elektrobat kein solches mehr gehabt.

Zum Glück musste ich mich nicht zu diesem Zeitpunkt entscheiden. Denn auch über die Flächeninhalte der Leitwerksflächen war ich mir noch nicht ganz im Klaren.

Bau

Nach dem Wochenende, als ich Herzogenbuchsee wieder in Richtung Rappi verliess, war der Flügel zu drei Vierteln fertig. Danach folgte eine etwa einmonatige Baupause. Erst als die Modellflugtage mit Sturzi näher rückten baute ich in Windeseile weiter. Parallel wurde nun an Fläche, Rumpf und schliesslich auch am Leitwerk gearbeitet.

Während die Weissleim und Expoxi Klebstellen trockneten und aushärteten, machte die Zeichnung der Rumpfform und des Leitwerks Fortschritte. Aus Einfachheits- und Gefälligkeitsgründen entschied ich mich für ein Kreuzleitewerk. Die Konstruktion vereinfachte ich indem ich die Kreuzungstelle der beiden Klappen eliminiere. So wird auch die Unfallanfälligkeit verkleinert und so die Praxistauglichkeit erhöht. Die Detailkonstruktion von Rumpf und Leitwerk passierte, nachdem Form und Grösse bestimmt hatte, wie bei vielen meiner Flieger erst beim Bau. Manche mögen das gewagt oder unsauber finden aber es funktioniert. Das Leitwerk ist eine Leistenkonstruktion aus 6mm dicken, verschieden harten, Balsaleisten. Die Ruder sind aus 6mm Brettern geschnitzt, gefeilt und geschliffen.

Der Rumpf ist eine, im vorderen Berich bis hinter die Flügel, doppelwandige Balsakastenkonstruktion mit dicken Dreiecksleisten, damit er schön verrundet werden kann. Bei der Flächensteckung ist er zusätzlich mit 3 mm Sperrholz verstärkt. Den gesammten Rumpf mit Leitwerk habe ich in einem einzigen Tag gebaut (Und da spricht noch jemand von Schnellbau-Kasten…).

RC Einbau

Im Rumpf nehmen zwei Microservos Platz (5-min. Epoxy). Die Flächen werden mit je einem C1081 Graupner Servo bestückt, so dass durch den Schlitz in der Bespannfolie nur das winzige Ruderhörnchen rauschaut.

Finish

Schlussendlich bespannte ich den neuen Fleieger (eigentlich nur ungern, die Holzkonstruktion schaute so schön aus) mit gelbem und blauem Oracover “Durchsichtig”. Nur der Rumpf wird mit undurchsichtigem, gelbem Metallic eingekleidet.

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Haifisch (F3J)

20.02.2004

Nachdem ich im Frühling und Sommer 2002 wieder viel mit meinem damals schon recht betagten HLG geflogen bin, wollte ich ein etwas besseres Geschütz zum Segelfliegen konstruieren. Heraus kam ein F3-j ähnlicher Segler mit folgenden Eigenschaften:

Spannweite 220.5 cm
Länge 96 cm
Gewicht 450 g Rohbau, 800 g Flugfertig
Tragflächen-Inhalt 32.13 qdm
Flächenbelastung 25 g/qdm
Tragflächen-Profil SD 7037

Technische Daten des Haifisches

Die Pläne können im Download Bereich herunter geladen werden.

rumpf fluegel

Der Haifisch entpupte sich als konstruktiver Volltreffer. Seine Flugeigenschaften sind sehr gut und sein Erscheinungsbild gelungen. Bereits bei leichter Thermik oder wenig Wind am Hang, kann er gut oben bleiben. Er ist für mittlere Windstärken ausgelegt und kann zügig geflogen werden wobei er sehr sauberes Gleiten an den Tag legt. Das filigrane Aussehen soll nicht täuschen: Mit zusätzlichem Balast sollte er auch etwas stärkere Windlagen am Hang meistern können, wobei dann etwas kräftigere Servos bei Querrudern nicht schaden dürften..

Gesteuert wird er über Seiten-, Höhen- und Querruder. Für einen sauberen Kurvenflug braucht es sowohl Seiten- als auch Querruder. Zum Landen oder zum fliehen vor Hammerthermik können die Querruder nach oben gefahren werden, wobei die Wirkung hilfreich aber eher bescheiden ist.

Jedem, der einen handlichen Allround-Segler sucht kann ich den Nachbau des Haifisches nur empfehlen!

Weitere Berichte

Fotos

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Der “HLG”

19.02.2004

Es war einmal… Lange Zeit ist vergangen, seit ich beim Kö Modellbau in Zürich den DISCO Bausatz erstand. Der Disco ist ein HLG aus dem Hause Robbe. Doch vieleicht sollte ich erklären was ein HLG ist:

HLG ist eine Abkürzung und steht für Hand Launch Glider. Eine Wettbewerbskategorie, die anfangs der 90er Jahre von den USA nach Europa überschwappte. Einige mögen sich vieleicht an Designs und Namen wie “Kastaway” oder “Tercel” erinnern. Gemeint ist damit ein kleiner, leichter und deshalb handlicher Segler mit bis zu 1.5 m Spannweite. Diese Konstruktionen sind (waren) vorwiegend aus Balsa und wiegen so um die 300 – 350 Gramm. Getsteuert über Seiten- und Höhenruder werden sie eingestzt um Thermik zu suchen – möglichst lange oben zu bleiben.

Und eben so einer war mein Disco. Seine Spannweite lag etwas unter dem zuläsigen Höchstmass. Der Holzbausatz war schnell gebaut, doch leider genauso schnell wieder in Stücke zerlegt. Die Konstruktion scheint meinen Start und Fluggewohnheiten nicht gewachsen zu sein. Ohne Crash zerstöre ich den Rumpf bein ersten rechten Wurf.

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Einer der Rümpfe meines “HLG”s.

So. Da muss also Ersatz her. Und weil die Fläche auch einen etwas labilen Eindruck macht baue ich einen Ersatzrumpf nicht nur nach meinen Vorstellungen von Form und Stabilität, sondern auch so, dass er einen einmeterfünfzig Flügel vertragen wird.

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“Der” HLG noch mit Disco-Fläche und dem ersten Eigenbaurumpf.

Der Aerodynamisch gute Flügel des Disco leidet allerdings früher als erwartet unter dem Fuss meines Bruders. Mit gequetschten Rippen fliege ich ihn noch den Sommer lang bis dann meine eigene Fläche mit nunmehr 155cm Spannweite fertig ist.

Diese, mit einem E-193 profilierte, Fläche kann jedoch Aerodynamisch nicht mit der Originalfläche mithalten. Die falsche Profilwahl rächt sich. Erst Jahre später, mit viel Blei, erhöht sich die Grundgeschwindigkeit so, dass das Profil vernünftig arbeitet und einigermassen segelt.

So machts aber Spass! Nachdem ich das V Leitwerk verkehrt herum anlenkte musste ein neues her. Dessen Grösse erscheint für viele ein bisschen gross. So fliegts aber genau nach meinem Geschmack und es wendet auf einer Jasskarte. Bei etwas Wind an meinem Haushang macht das Ding richtigen Spass!

Inzwischen hatte mein HLG schon so viele Dienstjahre und Bruchlandungen Auf dem Buckel, dass sich jedes Foto lohnt – man weiss nie bei welchen Wurf der Flieger desintegrieren wird…

Im Januar 2003 schaft es mein braver HLG sogar bis zum Fotomodell: Er wird Poster in der Januar Ausgabe 2003 der Zeitschrift Aufwind. Der Sommer 2004 sollte für ihn aber das letzte Lebensjahr werden. Auf dem Balmberg im Jura ereilt ihn das Schicksal des Fötzelitodes nachdem er mit voller Wurfenergie in einem Stacheldraht hängblieb.